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DWIH São Paulo veranstaltet Konferenz zum Thema Wissenschaftskommunikation

Beginn: Veranstaltungsort: Goethe-Institut São Paulo - Rua Lisboa, 974
Offizieller Event Flyer mit Veranstaltungsinformationen © DWIH São Paulo
Das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) São Paulo veranstaltet am 26. und 27. Oktober die Konferenz „Science Communication in Transition: Strategies, Responsibilities and Emerging Challenges in Germany and Brazil“. Die im Goethe-Institut São Paulo stattfindende Veranstaltung bringt Forschende sowie Fachleute aus Wissenschaftskommunikation, Journalismus und dem akademischen Umfeld zusammen.

Das Thema Wissenschaftskommunikation bildet in diesem Jahr einen Schwerpunkt der Arbeit des DWIH São Paulo, eingebettet in das Jahresthema „Science for Society“. Ausgangspunkt der Veranstaltung ist der tiefgreifende Wandel der Wissenschaftsvermittlung, angetrieben durch digitale Plattformen, Künstliche Intelligenz, gesellschaftliche Polarisierung und Desinformation. Dieses Szenario stellt neue Anforderungen an Forschende und wissenschaftliche Einrichtungen sowie an den Wissensaustausch und den Dialog mit den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Gruppen.

Ziel der Konferenz ist es, in Panels und interaktiven Formaten die Strukturen, Funktionen und Herausforderungen der Wissenschaftskommunikation in Brasilien und Deutschland zu beleuchten, den gegenseitigen Austausch zu fördern und neue Impulse für Dialog, gesellschaftliche Teilhabe und öffentliches Vertrauen zu setzen. Auch die UA Ruhr ist an der Veranstaltung beteiligt: Tobias Kreutzer, Wissenschaftler im Bereich Wissenschaftskommunikation und Wissenschaftsjournalismus an der Technischen Universität Dortmund (TU Dortmund), wird als einer der Moderatoren fungieren. Er ist Mitglied des Rhine-Ruhr-Zentrums für Wissenschaftskommunikationsforschung, eines interdisziplinären Forschungszentrums, das von der VolkswagenStiftung gefördert wird. In seiner Forschung untersucht er die epistemischen und institutionellen Kulturen verschiedener akademischer Disziplinen und deren Einfluss auf die Forschung und Praxis der Wissenschaftskommunikation. Zu seinen weiteren Forschungsinteressen zählen die Wissenschaftsphilosophie, Wissenschaftskommunikation in der Populärkultur und kritische Gesellschaftstheorie. 

Die Beiträge werden simultan aus dem Deutschen ins Portugiesische und umgekehrt verdolmetscht. Teile des Programms und der interaktiven Formate werden auf Englisch und ohne Verdolmetschung stattfinden. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und eine Online-Übertragung nicht vorgesehen. Anmeldeschluss ist der 21. Oktober.

Zur Anmeldung

Weitere Informationen zum Programm sowie zu den Vortragenden und Moderatoren sind hier verfügbar.