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TU Dortmund und Bundesuniversität Minas Gerais unterzeichnen Vereinbarung für akademische Mobilität

Prof. Maximiliane Wilkesmann (TU Dortmund) und UFMG-Rektor Alessandro Fernandes Moreira sitzen an einem Tisch und unterzeichnen die Vereinbarung. © Raphaella Dias​/​UFMG
Prof. Maximiliane Wilkesmann (TU Dortmund) und UFMG-Rektor Prof. Alessandro Fernandes Moreira unterzeichnen die Vereinbarung.
Anfang September besuchte eine Delegation der UA Ruhr die Bundesuniversität Minas Gerais (UFMG). Im Rahmen der Gespräche unterzeichneten der Rektor der UFMG, Alessandro Fernandes Moreira, und die Prorektorin für Internationales und Diversität der TU Dortmund, Prof. Maximiliane Wilkesmann, am 10. September eine Vereinbarung zum Ausbau der institutionellen Beziehungen und Kooperationsmöglichkeiten.

Die Vereinbarung stützt sich auf die institutionelle Kooperationsvereinbarung, die im Juni 2025 von der damaligen Rektorin der UFMG Prof. Sandra Almeida mit den Rektoren der drei Universitäten der University Alliance Ruhr (UA Ruhr) anlässlich der Wiedereröffnung ihres Verbindungsbüros in Brasilien unterzeichnet wurde. Sie ist zunächst für fünf Jahre gültig und enthält Vereinbarungen zur Förderung des Austauschs von Studierenden, Forschenden und Dozierenden. Eine Ausschreibung des Programms CAPES.Global lädt zudem Promovierende und Gastdozierende zu Aufenthalten an der UFMG und an den Partneruniversitäten des Programms ein. 

Laut der stellvertretenden Leiterin für internationale Beziehungen an der UFMG, Prof. Bárbara Orfanó, war der Besuch der deutschen Delegation auf dem Campus Pampulha ein Ergebnis beidseitiger Bemühungen zur Vertiefung des Kontakts zwischen den Institutionen in den letzten Jahren. „Die UFMG hatte bereits verschiedene Gelegenheiten zum Austausch mit Vertretern der TU Dortmund und, im weiteren Sinne, der UA Ruhr. Im Jahr 2025 wurde eine Absichtserklärung zwischen der UFMG und der UA Ruhr unterzeichnet, und im Januar 2026 besuchte die damalige UFMG-Rektorin Sandra Goulart Almeida die TU Dortmund. Zu diesem Anlass wurden bereits konkrete Möglichkeiten der akademischen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit erörtert“, führte sie aus.

Die internationale Zusammenarbeit ist laut Einschätzung von Orfanó für die Universität von großer Bedeutung zur Bündelung wissenschaftlicher Kompetenzen und für die Erweiterung von Forschungsnetzwerken. Zudem bietet sie Studierenden und Forschenden ein internationales Umfeld für die Ausbildung und stärkt so die Fähigkeit der Institutionen, globale und interdisziplinäre Herausforderungen zu bewältigen. „Im Falle der UA Ruhr ist dies besonders relevant, da die Partnerschaft die UFMG nicht nur mit einer einzigen Universität verbindet, sondern mit einem akademischen Ökosystem, das aus drei bedeutenden deutschen Hochschulen und Forschungszentren besteht, die eng zusammenarbeiten.“

Mit Bestimmungen zu Aufenthaltsdauer im Ausland, Kosten und Sprachkenntnissen etc. schafft die Vereinbarung grundsätzlich Möglichkeiten für alle Bereiche der Hochschulbildung und der Wissenschaft, wobei die Universitäten jedoch Prioritäten festlegen können. Die UFMG und die TU Dortmund haben zahlreiche gemeinsame Studien- und Forschungsbereiche, darunter Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Biotechnologie, Informatik, Energie und Nachhaltigkeit, aber auch Journalismus und Pädagogik. Für weitere Informationen sollen sich Interessierte der UFMG und der TU Dortmund an die International Offices ihrer jeweiligen Hochschulen wenden.

Parallel dazu hat das Netzwerk INTER-NÓS, das von der UFMG im Rahmen des Programms CAPES.Global koordiniert wird, Ausschreibungen für die Mobilität von Promovierenden für Forschungsaufenthalte sowie für Gastdozierende – sowohl für Outgoings als auch für Incomings – veröffentlicht. Die Bewerbungsfrist endet am 25. Oktober und ist auf bestimmte Forschungsbereiche beschränkt.

Die Ausschreibungen sind ausschließlich auf Portugiesisch verfügbar, da die Bewerbungen – auch bei Incoming-Gästen – von den vorschlagenden Gastdozierenden eingereicht werden müssen. Interessierte Dozent*innen und Forscher*innen der UA Ruhr sollten sich an ihre Partner oder an die International Offices der am Programm teilnehmenden Universitäten des Netzwerks (UFMG, UFRN, UFCSPA, UNIFAL, UEA) wenden. Link zur Ausschreibung: https://www.ufmg.br/redeinternos/chamadas/chamadas-2027-2/