Zum Inhalt

UDE-USP-Kooperation ermöglicht internationalen Workshop im Bereich Nanomaterialien

Foto der Vortragenden der Infosession und Moderator © Oleg Prymak​/​UDE
Moderator Matthias Epple und die Vortragenden der Infosession: Francine Camelim (DAAD), Marcio Weichert (UA Ruhr) und Laura Ferreira (DFG)
In São Paulo fand am 15. und 16. Juni der Workshop „WorkNano 2026“ statt, der von den Professoren Matthias Epple von der Fakultät für Chemie der Universität Duisburg-Essen (UDE) und Cristiano Oliveira vom Institut für Physik der Universität São Paulo (USP) organisiert wurde. Die Veranstaltung verzeichnete mehr als 70 Teilnehmende aus Brasilien, Deutschland und Argentinien – sowohl vor Ort als auch online.

Die Vorträge und Diskussionen befassten sich mit aktuellen Anwendungen auf dem Gebiet der Nanomaterialwissenschaft unter Berücksichtigung experimenteller und theoretischer Ansätze. Unter diesen Gesichtspunkten wurden die  Anwendungen und die Synthese von Nanopartikeln vorgestellt und beschrieben, was spannende wissenschaftliche Diskussionen und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit eröffnete. 

Prof. Cristiano Oliveira erklärte: „Die langjährige Zusammenarbeit zwischen den Gruppen von Epple und mir im Rahmen des CAPES-DAAD-Probral-Programms ermöglichte die Durchführung dieser Workshop-Ausgabe 2026, da dadurch die Reisekosten der deutschen Partner übernommen wurden“. 

Die Veranstaltung endete mit einer Infosession zu Forschungs- und Fördermöglichkeiten, die von der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr), der Alexander von Humboldt-Stiftung, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) angeboten werden. 

„Die Idee, Organisationen zusammenzubringen, die für die Förderung von Postdoktoranden- oder Promotionsaufenthalten im Ausland zuständig sind, war sehr interessant. Bei wissenschaftlichen Workshops werden diese Inhalte normalerweise nicht berücksichtigt. Ich habe so etwas zum ersten Mal gesehen. Als Studierender ist es immer von Vorteil, diese Möglichkeiten kennenzulernen und zu wissen, wo man weitere  Informationen finden kann“, so das Feedback eines Teilnehmers.