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MSCA Postdoctoral Fellowships 2026 finanzieren Postdoc-Aufenthalte an europäischen Einrichtungen

Reihe von Leute beim Lernen © Freepik
Das Programm Marie Skłodowska-Curie Postdoctoral Fellowships (MSCA-PF), das die Forschermobilität zwischen Lateinamerika und Europa stärken soll, fördert Projekte von Postdocs, deren Promotion maximal acht Jahre zurückliegt und die an einer Einrichtung in der Europäischen Union (EU) oder in assoziierten Ländern forschen möchten. Das Programm steht Forschenden aus Brasilien und ganz Lateinamerika offen. Für die diesjährige Ausschreibung, die ein Gesamtbudget von 399 Millionen Euro umfasst, können Bewerbungen noch bis zum 9. September 2026 eingereicht werden.

Die Förderung ist offen für alle wissenschaftlichen Disziplinen und übernimmt unter anderem für bis zu zwei Jahre das Gehalt an der Gasteinrichtung sowie anfallende Forschungskosten. Zwingende Voraussetzung ist, dass das Projekt in Zusammenarbeit mit einer Universität oder einem Forschungszentrum in Europa durchgeführt wird.

Zudem erlaubt das Programm eine zweite Aufenthaltsphase von bis zu einem Drittel der regulären Fellowship-Dauer an einer anderen Organisation weltweit. Zusätzlich ist am Ende der Projektlaufzeit ein bis zu sechsmonatiger Aufenthalt bei einer nicht-akademischen Gasteinrichtung in Europa (in EU-Mitgliedstaaten oder assoziierten Ländern) möglich.

In Europa ansässige Einzelforschende können sich ebenfalls um eine Mobilitätsförderung innerhalb der EU-Länder bewerben. Darüber hinaus können sich Forschende in Europa über die Förderlinie Global Fellowship für einen bis zu zweijährigen Forschungsaufenthalt in einem lateinamerikanischen Land (einschließlich Brasilien) bewerben – vollständig finanziert durch die Europäische Kommission.

Die Ergebnisse werden voraussichtlich im Februar 2027 bekannt gegeben, der Start der ersten Projekte ist für Mai desselben Jahres geplant. Weitere Informationen zum MSCA-PF sowie zum Bewerbungsverfahren finden sich auf der Website der Europäischen Kommission.